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	<title>Nicht kategorisiert Archive | RealityCoaching Wien</title>
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	<description>Ihr Coach in Wien</description>
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		<title>26.08.2026 &#8211; Raus aus dem Hamsterrad der Kettenverträge, Unternehmen starten</title>
		<link>https://www.realitycoaching.at/2026/08/26/26-08-2026-raus-aus-dem-hamsterrad-der-kettenvertraege-unternehmen-starten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 14:57:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Üblicherweise kommen Menschen aus dem Einzelunternehmertum mit einem Thema, das ihre Schmerzgrenze überschreitet. Kooperationen hängen zu lange in der Luft, man hat sich auf einen großen Auftraggeber eingelassen, der das Auftragsvolumen massiv kürzt; oder ein/e Geschäftspartner/in handelt konfliktträchtig, es müssen zu viele Rollen auf einmal gelebt werden oder es melden sich Zweifel an der eigenen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Üblicherweise kommen Menschen</strong> aus dem Einzelunternehmertum mit einem Thema, das ihre Schmerzgrenze überschreitet. Kooperationen hängen zu lange in der Luft, man hat sich auf einen großen Auftraggeber eingelassen, der das Auftragsvolumen massiv kürzt; oder ein/e Geschäftspartner/in handelt konfliktträchtig, es müssen zu viele Rollen auf einmal gelebt werden oder es melden sich Zweifel an der eigenen beruflichen Zukunft.</p>
<p><strong>Diesmal ist das Anliegen:</strong> sich aus der Rolle als Freelancer mit Kettenverträgen im IT-Bereich zu befreien und ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Seine hohe Motivation läßt ihn Projekte starten, dann ebbt die Begeisterung ab, und es bleibt bei kurzen Strohfeuern. Mit der Frage:&#8220;Was ist Ihnen persönlich wirklich, wirklich wichtig im Leben?&#8220; steigen wir ein in die Elizitation seiner Wertehierarchie. Darüber denke ich selten nach, und noch nie in dieser Tiefe, sagt mein Klient. Ja, und trotzdem treffen wir täglich kleine und große Entscheidungen, oft mehr unbewusst als bewusst beeinflusst von genau diesen Werten.</p>
<p><strong>Nach vier Wochen</strong> kommt der zukünftige Unternehmer nicht nur mit einer klaren Idee, sondern bereits mit einem ersten Entwurf einer Software, einem konkreten Geschäftskontakt und einem optimistischen Lächeln. Orientiert an seinen drei wichtigsten Werten hat er die wesentlichen Eckpunkte seiner Idee definert und in einen Plan gegossen.</p>
<p><strong>In den weiteren vier</strong> Coachingtreffen geht es um Gesprächsvorbereitung für Präsentationstermine, den Kriterien für eine Partnerschaft mit einem Sales-Profi, die Entwicklung von Geschäftsunterlagen, die Accountability, die das Coaching bietet und die Tatsache, dass privat eine erfreuliche Veränderung stattfindet. Und was das für den Unternehmer bedeutet.</p>
<p>Wir bleiben vorerst bei monatlichen Treffen à 90 Minuten. Mein Klient sagt, noch nie ist er so lang drangeblieben, noch nie ist er so schnell soweit gekommen.</p>
<p><strong>Wie genau ich mich selbständig gemacht habe</strong>, fragen mich manche. Mit vielen Fehlern, gebe ich zu. Ist jezt auch 29 Jahre her. Mache ich immer noch <strong>Fehler</strong>? Sicher. Aber bessere und sie sind bessere <strong>Helfer</strong> (Hallo Anagramm). Und ich arbeite gern mit Leuten, die bereit sind, Fehler zu riskieren, um voran zu kommen. Und auch mit jenen, die auf keinen Fall Fehler machen wollen.</p>
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		<title>25.08.2026 &#8211; Lösung schon im Erstgespräch &#8211; ist es dann eine Methode? :-) Passiert mir tatsächlich manchmal.</title>
		<link>https://www.realitycoaching.at/2026/08/25/25-08-2026-loesung-schon-im-erstgespraech-ist-es-dann-eine-methode-passiert-mir-tatsaechlich-manchmal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 15:29:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den Termin haben wir telefonisch vereinbart am Tag davor. Kurzfristig, weil es sich gut ausging. 15 Minuten vor dem geplanten Start unseres persönlichen Kennenlernens komme ich zur Ruhe, sitzend schau ich in den blitzblauen Himmel, mit zwei riesigen knallweißen Haufenwolken. Wie so oft meldet sich meine Neugier: Wer wird vor der Tür stehen, wenn ich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.realitycoaching.at/2026/08/25/25-08-2026-loesung-schon-im-erstgespraech-ist-es-dann-eine-methode-passiert-mir-tatsaechlich-manchmal/">25.08.2026 &#8211; Lösung schon im Erstgespräch &#8211; ist es dann eine Methode? :-) Passiert mir tatsächlich manchmal.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.realitycoaching.at">RealityCoaching Wien</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Den Termin haben wir</strong> telefonisch vereinbart am Tag davor. Kurzfristig, weil es sich gut ausging.<br />
15 Minuten vor dem geplanten Start unseres persönlichen Kennenlernens komme ich zur Ruhe, sitzend schau ich in den blitzblauen Himmel, mit zwei riesigen knallweißen Haufenwolken. Wie so oft meldet sich meine Neugier: Wer wird vor der Tür stehen, wenn ich öffne? Was bringt dieser Mensch mit, an Fähigkeiten, Ideen über die Welt, mentale Strategien, persönliche und beruflichem Hintergrund&#8230; welches Anliegen wird im Vordergrund stehen? Worum wirds dann wirklich gehen? Wieviel Freudenfreude wird für mich entstehen?</p>
<p><strong>Ja, Freudenfreude.</strong> Im Gegensatz zu Schadenfreude. Die New York Times hat tatsächlich vor einigen Jahren einen Artikel dazu veröffentlicht. Ich zitiere: &#8222;Finding pleasure in another person’s good fortune is what social scientists call “freudenfreude,” a term (inspired by the German word for “joy”) that describes the bliss we feel when someone else succeeds, even if it doesn’t directly involve us. Freudenfreude is like social glue, said Catherine Chambliss, a professor of psychology at Ursinus College. It makes relationships “more intimate and enjoyable.” (Ganzer Artikel: https://www.nytimes.com/2022/11/25/well/mind/schadenfreude-freudenfreude.html)</p>
<p><strong>Und dann klingelt es</strong>, ich öffne, herein bitte ich eine Frau, Mitte 30, wir setzen uns, und das sogenannte Erstgespräch beginnt. Erstes Thema: Karriere, sie ist sehr gut ausgebildet, berufserfahren, weiß gut, was sie will und was nicht, sucht seit ungefähr 6 Monaten. Aktuell frustrierend sind Ablehnungen in einer Geschwindigkeit, die sie der Verwendung von KI-Filtern auf Seiten der Unternehmen zuschreibt. Also verwendet sie ebenfalls KI, um ihre Unterlagen jedes Mal aufs Neue so anzupassen, dass die &#8222;andere&#8220; KI sie nicht aussortiert. In diesem Loop wirkt sie etwas verzweifelt. Das zweite Thema ist sehr persönlich und wirkt stark in das erste hinein.</p>
<p><strong>Das ist verständlich</strong> und ihre Situation völlig nachvollziehbar. Auch die Strategie von Unternehmen, die sich eine Verbesserung ihrer Recruiting-Prozesse durch KI-Integration erwarten, ist nachvollziehbar.</p>
<p><strong>Während wir reden</strong>, komme ich auf meine Betriebstemperatur für Coaching &#8211; ich merke es zwar, finde aber die Bremse nicht und schon habe ich mit dem Einverständnis meiner Noch-Nicht-Klientin die Zeit fürs Erstgespräch um kostenlose 20 Minuten überzogen und ihr mit Einarbeitung weiterer persönlicher Information eine bewährte Strategie skizziert. Sie hat keine weiteren Fragen. Sie bedankt sich freundlich für meine Zeit, für &#8222;den wirklich guten Input&#8220;, den sie jetzt mal umsetzen wird. Termin braucht sie jetzt gerade keinen mehr. Beim Verabschieden fragt sie kurz nach den Kosten fürs KarriereCoaching. Besten Dank und auf Wiedersehen!</p>
<p><strong>Ich würde mich</strong> ärgern, wenn ich nicht schon jetzt das Gefühl hätte, dass diese 50 Minuten wirklich, wirklich  nützllich waren. Manchmal passiert es einfach so und peng! Lösung. Nach anderer, ähnlicher Gelegenheit hat mich Monate später eine gute Flasche Champagner erreicht. Ein weiteres Mal wars eine Empfehlung an die beste Freundin, die dann ihrerseits KarriereCoaching gebucht hat. Also freu ich mich einfach, wenns zu Lösingen kommt. <strong>Und damit zu meiner Freudenfreude.</strong></p>
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		<title>24.07.2026 &#8211; Künstliche Intelligenz: Coach, Tool, Textfließband?</title>
		<link>https://www.realitycoaching.at/2026/07/24/24-07-26-kuenstliche-intelligenz-coach-tool-textfliessband/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 08:02:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe &#8211; mit einem Quentchen Provokation &#8211; nachgefragt bei Gemini, chatgpt und claude. &#8222;Würdest du dich im Kontext Persönlichkeitsentwicklung eher als Coach, Tool oder Textfließband einordnen? Bitte antworte in einem Satz.&#8220; claude: &#8222;Im Kontext Persönlichkeitsentwicklung bin ich ein Tool – kein Coach, weil mir Beziehung, Verantwortung und Wahrnehmung über Zeit fehlen, aber auch kein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.realitycoaching.at/2026/07/24/24-07-26-kuenstliche-intelligenz-coach-tool-textfliessband/">24.07.2026 &#8211; Künstliche Intelligenz: Coach, Tool, Textfließband?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.realitycoaching.at">RealityCoaching Wien</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe &#8211; mit einem Quentchen Provokation &#8211; nachgefragt bei Gemini, chatgpt und claude. &#8222;Würdest du dich im Kontext Persönlichkeitsentwicklung eher als <strong>Coach, Tool oder Textfließband</strong> einordnen? Bitte antworte in einem Satz.&#8220;</p>
<p><strong>claude</strong>: &#8222;Im Kontext Persönlichkeitsentwicklung bin ich ein Tool – kein Coach, weil mir Beziehung, Verantwortung und Wahrnehmung über Zeit fehlen, aber auch kein reines Textfließband, weil ich Muster erkennen und Denkanstöße liefern kann, die die eigentliche Coachingarbeit unterstützen, nicht ersetzen.&#8220;</p>
<p><strong>chatgpt</strong>: &#8222;Am ehesten bin ich ein Tool, das dabei unterstützt, Informationen zu strukturieren, Perspektiven zu entwickeln und Reflexion anzuregen, ohne die Rolle eines Coaches zu ersetzen.&#8220;</p>
<p><strong>gemini</strong>: &#8222;Im Kontext der Persönlichkeitsentwicklung sehe ich mich am ehesten als interaktives Tool und flexibler Sparringspartner, der dir maßgeschneiderte Impulse und Struktur liefert, damit du selbst zum Coach deines eigenen Lebens wirst.&#8220;</p>
<p>Und ja: KI ist immer erreichbar, bietet auch um 3 Uhr früh eine enorme Bandbreite an Ideen, Hinweisen, Fakten, quasi auch &#8222;Erste Hilfe&#8220; in Griffweite und in wenigen Sekunden (mögliches Halluzinieren eingeschlossen).</p>
<p><strong>Bei meinen Recherchen habe ich</strong> auch Hinweise gefunden auf Isolation und Schlafdefizite durch zeitintensive &#8222;Gespräche&#8220; mit KI am Wochenende. Vor- und Nachteile parasozialer Bindungen an KI (oder auch Filmstars, berühmte Bands, Musiker, &#8222;Celebrities&#8220;) lasse ich hier weg, deren Beschreibung würden den Rahmen sprengen.</p>
<p>KI nutzen lernen,ist sinnvoll. Wo ist die Grenze von KI in diesem Bereich? Ich schlage dir diese Frage vor: <strong>Woran erkennst du, dass es Zeit ist, mit einem Menschen weiter Richtung Lösung zu arbeiten?</strong> Hier sind ein paar Gedanken dazu:</p>
<ul>
<li id="isPasted"><strong>Du kennst die Antwort(en), Lösungen schon, handelst aber nicht</strong></li>
<li><strong>Du fühlst dich nach dem Arbeiten mit KI erschöpft statt klar und erfrischt.</strong> Der alte Spruch gilt auch für KI: GIGO &#8211; garbage in, garbage out. Für wirkich gute Ergebnisse braucht KI guten Kontext zu deinem Anliegen. Und noch mehr Kontext, weil sie deine nonverbalen Signale nicht gut genug lesen kann, dein Zögern nicht sieht, die geänderte Stimmlage nicht hört, das Glänzen in deinen Augen nicht sieht, Inkongruenzen in Sprache und Körperhaltung nicht erkennen kann.</li>
<li><strong>Du weichst von KI-vorgeschlagenen Denk-Richtungen ab</strong>. Du brichst bei einem Punkt innerlich ab oder bringst ein anderes/weiteres Thema auf den Tisch. Aktuelle KI-Modelle sind tendentiell auf Zustimmung und Support trainiert. Generieren weitere Ideen. Kein Platz für  – das ist oft der Ort, wo ein Gegenüber nachhaken müsste, wozu er sich selbst nicht bringt.</li>
<li><strong>Du startest bald einen neuen chat bei einer anderern KI. </strong>Vielleicht sagt die dann, was du eigentlich hören/lesen willst.</li>
<li><strong>Dein Verstand stimmt dem Gelesenen/Gehörten zu, aber dein Körper fühlt, dass die Unruhe nicht durch mehr Information verschwindet</strong>: Recherche, Lesen, Reflektieren bringt kurzfristig Erleichterung, aber das Grundgefühl bleibt.</li>
</ul>
<p>KI kannst du rund um die Uhr befragen, sie hat keine &#8222;eigenen&#8220; Themen, musste noch nie selbst schwierige Veränderungen meistern, sie musste noch nie fühlen, was du fühlst, wenn du in einer Krise steckst, hat keine Erfahrung mit der Umsetzung einer Lösung. Sie kann alles simulieren, und nichts erleben, nichts erspüren &#8211; jedenfalls zum heutigen Zeitpunkt.</p>
<p>Beim Schreiben dieses Textes wurde KI eingesetzt. Hast du bei diesem Satz die Sachlichkeit gehört oder die Ironie? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Oder beides?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.realitycoaching.at/2026/07/24/24-07-26-kuenstliche-intelligenz-coach-tool-textfliessband/">24.07.2026 &#8211; Künstliche Intelligenz: Coach, Tool, Textfließband?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.realitycoaching.at">RealityCoaching Wien</a>.</p>
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		<item>
		<title>24.07.2026 &#8211; &#8222;Du bist anders&#8220;, sagt sie und knackt ihre Schulprobleme.</title>
		<link>https://www.realitycoaching.at/2026/07/24/24-07-26-du-bist-anders-sagt-sie-und-knackt-ihre-schulprobleme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 07:52:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Klientin ist 15 Jahre jung, als ihre Mutter vor zweieinhalb Jahren mit ihr zum Erstgespräch kommt. Übliche Frage an die Tochter: können wir uns duzen und ist sie freiwillig hier? Ja, duzen und naja, freiwillig würde sie so nicht sagen, sie  vertraut nicht einfach jedem. Kann ich nur zustimmen. Soll mir bloss nichts glauben, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.realitycoaching.at/2026/07/24/24-07-26-du-bist-anders-sagt-sie-und-knackt-ihre-schulprobleme/">24.07.2026 &#8211; &#8222;Du bist anders&#8220;, sagt sie und knackt ihre Schulprobleme.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.realitycoaching.at">RealityCoaching Wien</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="isPasted" class="avia-testimonial-content ">
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<p class="default"><strong>Meine Klientin ist 15 Jahre jung</strong>, als ihre Mutter vor zweieinhalb Jahren mit ihr zum Erstgespräch kommt. Übliche Frage an die Tochter: können wir uns duzen und ist sie freiwillig hier? Ja, duzen und naja, freiwillig würde sie so nicht sagen, sie  vertraut nicht einfach jedem. Kann ich nur zustimmen. Soll mir bloss nichts glauben, nur weil ich es sage. Das ist das erste Nicken, das ich von ihr bekomme.</p>
<p><strong>Von ihrer Mutter wird sie beschreiben als</strong> unorganisiert, ohne Ziele, (außer, was ihr Spaß macht, Überraschung!). Mit schlechen Noten hat sie es knappst in die nächste Schulstufe geschafft. Sie wurde bereits &#8222;positiv auf Legasthenie getestet&#8220;, ADHS ist eine weitere Vermutung der Eltern. Man könne sich nicht auf sie verlassen, sie sei unfokussiert und sehr leicht ablenkbar. Und es gebe wiederholt Streit. Die junge Frau verteidigt ihre Sichtweise: einiges sei schon besser dieses Semester. Augenrollen bei der Mutter. Daraufhin darf ich dann auch gleich einen dieser Streits miterleben. Nach der Schlichtung frage ich:</p>
<p><strong>&#8222;Willst du es dir leichter machen, in der Schule &#8211; und auch sonst?&#8220;</strong></p>
<p>Da hat sie dann zugestimmt. Coaching die Woche drauf gestartet. Es ist eine Begleitung geworden, in der sie Einiges mehr reflektieren und ändern konnte, als &#8222;nur&#8220; die Schulthemen. Wie funktionieren Freundschaften, was ist ihr selbst wichtig, warum tun Menschen, was sie tun? Was ist der Sinn des Lebens und auch kleinere Fragen. 30 Monate sind ins Land gezogen seither, im Durchschnitt eine Sitzung alle 4 Wochen zu etwa 85 Minuten. Davon ein paar gemeinsam mit Elternteil(en) und auch manche 1:1 für die wirklich im positivsten Sinn engagierte Mutter.</p>
</div>
<div class="avia-testimonial-markup-entry-content">
<p><strong>Ich nehms vorweg: im Juni 2026 hat sie ihre Matura erfolgreich bestanden.</strong> Nicht mit Auszeichnung, aber klar bestanden, so wie die meisten anderen.<strong>Hier die wichtigsten Schulthemen und deren Lösungen:</strong></p>
<p>Problem: Vorlesen in der Klasse, Lesen um zu Lernen.</p>
</div>
<p>Gemeinsam analysieren wir also ihre aktuelle Lesestrategie.</p>
<div class="avia-testimonial-markup-entry-content">
<p>Sie liest sehr langsam und verhaspelt sich trotzdem, das ist ihr peinlich, sie  versucht dann schneller zu lesen, woraufhin das Leseverständnis sinkt. Sofort denkt sie: jetzt bloss keine Fragen dazu! Angst wird spürbar, samt Schweißausbruch. Weiterlesen langsamer&#8230; ist ihr peinlich. Ein Teufelskreis. Dann Blackout. Dann die Fragen der Unterrichtsperson, und eine entsprechende Note. Beim lesenden Lernen ist der Zeitaufwand gründlich frustrierend.</p>
<p><strong>Lösung:</strong> Wir (er-)finden &#8222;ihre&#8220; Methode, mit der sie seine Gefühle sofort selbst regulieren kann, während sie bei mir in der Praxis einen Text vorliest. Mit Visualisierungen für zukünftige Vorlese- und Lern-Situationen gewinnt sie an Zuversicht. Dann ist sie offen für meinen Vorschlag, bei einem Speed-Reading-Trainer zu lernen, ihre Lernzeit zu verkürzen.&lt;</p>
<p><strong>Problem: Rechtschreibung (ausgetestete Legasthenie).</strong></p>
<p>Wir analysieren eine Schularbeit. 350 Worte. Davon 37 Rechtschreib-Fehler. Eine Katastrophe? Ich frage sie und die Mutter, wie genau sie es schafft, die anderen 313 Worte völlig richtig zu schreiben. Hm. Keine Ahnung. Jetzt gibt es Interesse im Raum.<br />
Es zeigt sich, sie verwendet unbewusst meist eine auditive/phonetische Strategie &#8211; &#8222;man schreibt das Wort, wie man es spricht&#8220;. Tatsächlich kann man schon das Wort phonetisch nicht übers Gehör schreiben. Niemand sagt: P-Honetisch, damit alle Buchstaben hörbar sind. Das Wort auditiv funktioniert sofort mit &#8222;f&#8220; &#8211; der Unterschied ist eben auch einfach nicht hörbar. Dienstag/Dinstag, Pizza, Pitsa, Pidsa; &#8222;stummes&#8220; h, &#8222;normales&#8220; oder &#8222;scharfes&#8220; s, da gibts noch Vieles.</p>
<p><strong>Teil der Lösung:</strong></p>
<p>Wir starten mit der visuell-kinästhetischen Rechtschreibstrategie von Robert Dilts. Schnelle erste Erfolge sind die Grundlage für die weiteren Übungen, die meine immer noch leicht misstrauische Klientin mit nach Hause nimmt. Die nächste Deutsch-Schularbeit hat 30 % weniger Fehler.</p>
<p><strong>Problem: Präsentation, Referat</strong></p>
<p>Um es kurz zu machen&#8230; Vorbereitungsstrategie: &#8222;Das geht sich schon irgendwie aus&#8220;. Am Vorabend der Präsentation: &#8222;Schreib, chatty, schreib!&#8220; &#8211; beim Referat: &#8222;verdammt, ich kanns nicht, meine Hände zittern und mein Stichwortzettel mit&#8220;.</p>
<p><strong>Teil der Lösung:</strong></p>
<p>Wer in ihrer Klasse kann gut präsentieren? Und diese vier, wie genau machen die das? Traut sie sich, zu fragen? Ja. Sie findet heraus: es kann helfen, Bruder/Onkel/Vater das Referat einmal zu erzählen; KI zu verwenden ist gut, aber das auswendig lernen ist mühsamer und unsicherer, als es einmal in eigene Worte zu fassen; eine Schülerin ist selbst oft aufgeregt, sie rät zu Atemübungen. Natürlich hätte ich ihr das alles selbst sagen können &#8211; hier hat aber die Selbstverantwortung ihren Anfang genommen.</p>
<p><strong>Problem: Wenig Fokus, leicht ablenkbar</strong></p>
<p>Das glauben viele aus der Schüler- und Studentenschaft über sich, so wie sie. Es sind die gleichen, die sehr fokussiert Serien bingen, stundenlang Smartphone-/PC-/Online Games meistern, oder sich unablenkbar dem Hingeben, was sie wirklich auf verschiedenen social media Portalen interessiert: Mode, Sport, Pranks, Dating, Musik, you name it.</p>
<p><strong>Teil der Lösung:</strong></p>
<p>Wie kann sie auch im Schulkontext fokussieren? Und wenn andere versuchen, ihren Fokus auf sich oder ihre eigenen Themen zu ziehen, was dann? Noch wichtiger, wie findet sie zurück, wenn ihre Gedanken woanders hinwandern? Wie erkennt sie, ob der Fokus schwindet, weil sie tatsächlich eine Pause braucht? Wir finden heraus, welche Art Pause sie am besten erfrischt: es hat immer etwas mit Bewegung zu tun, mal weg vom Schreibtisch, eine kleine Runde mit dem Hund gehen. Hat sie ein smartphone in der Hand oder hat das smartphone sie in der Hand? Diese Frage stört sie, sie recherchiert über ihre Handynutzung &#8211; und ändert Einstellungen. Icons ohne Farbe, sie mistet Apps aus, keine Push-Benachrichtigungen mehr.</p>
<p><strong>Problem, aber natürlich kein Problem</strong></p>
<p>15 Jahre sein. 16 werden. Dann 17. Dazwischen alles: Freund, kein Freund, neuer Freund. Freundesrunde mal gut, mal bescheuert. Die Eltern sind komisch und anstrengend, wollen dauernd irgendwas mit Schule. Wenigstens werden sie weniger peinlich mit der Zeit. &#8211; Das alles hat diese junge Frau auch noch gemeistert. Die Welt ist groß, die Kids dürfen alles wollen, meine ich; das heißt nicht, dass alles geht.</p>
<p><strong>Alles in allem war es mir eine Freude</strong>, mit ihr (und den Eltern) arbeiten zu dürfen. In der Sitzung nach der erfolgreichen Matura, hab ich vorgeschlagen, das Coaching nun zu beenden, weil ursprünliches Ziel erreicht. Für Oktober will sie &#8222;nur mal eine Sitzung&#8220; ausmachen. Machen wir. Ich denke nicht, dass sie sie brauchen wird.</p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.realitycoaching.at/2026/07/24/24-07-26-du-bist-anders-sagt-sie-und-knackt-ihre-schulprobleme/">24.07.2026 &#8211; &#8222;Du bist anders&#8220;, sagt sie und knackt ihre Schulprobleme.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.realitycoaching.at">RealityCoaching Wien</a>.</p>
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