Lern-Coaching
Für SchülerInnen, StudentInnen, Prüfungsangst-Geplagte.
Menschen, denen Lernen schwer fällt, erzählen mir oft,
- dass sie das Wort „Lernen“ schon nicht mehr hören können,
- dass sie mehr schlechte als gute Lehrer gehabt haben,
- dass sie mit dem Lernen nur mehr Zwang und Bestrafung verbinden,
- dass Lernen für sie egentlich nur anstrengend ist, und sie trotz viel Einsatz wenig erreichen,
- dass sie wenig oder kein Selbstvertrauen mehr haben.
Menschen, die leicht lernen,
- sind immer noch neugierig und können staunen,
- freuen sich über neu erlernte Fähigkeiten, die sie einsetzen können,
- geniessen Lernpausen,
- haben eine guten Zeitplan,
- schätzen das Lernpensum gut ein,
- Lernen fast, ohne es zu merken, weil sie sich oft und gerne mit jenen Dingen beschäftigen, die sie interessieren.
Meine bisherigen Erfahrungen bestätigen: Jeder Mensch kann leicht lernen lernen. Alle Menschen lernen von Geburt an. Sich bewegen, herumschauen, fokussieren, krabbeln, gehen, laufen, hinfallen, wieder aufstehen, weiter laufen.
Wir lernen das Konzept von Sprache, und bewegen unsere Sprechmuskulatur so, dass wir dort verstanden werden, wo wir leben. Wir erlernen wie wir uns verhalten müssen, um zu überleben. Als Kinder, als Jungendliche, als Erwachsene. Wer soviel so gut gelernt hat, kann auch heute noch lernen, es sich leichter zu machen.
Im Lern-Coaching wurden zum Beispiel folgende Probleme gelöst:
Die Leistungen einer Schülerin (16 Jahre alt) werden in fast allen Fächern mit Gut und Sehr gut beurteilt. Ihre „Probleme“ hat sie in Mathematik und Französisch, Entscheidungsprüfungen werden den Aufstieg in die nächste Klasse entscheiden. Beim Vergleichen der guten/schlechten Lernstrategien stellt sich heraus, dass der relevante Unterschied die Persönlichkeit der Unterrichtenden ist. Denn „mit allen kann ich gut, nur die Mathe- und Französisch-Lehrerin sind einfach nur **** und ********, und nerven immer mich!“ Also wird im Coaching in erster Linie daran gearbeitet, „trotz denen“ gute Noten zu bekommen. Ergebnis: Durch mentale Übungen erlernt sie, wie sie auch bei den ihr „unsymphatischen“ Lehrerinnen erfolgreich sein kann, beide Prüfungen schließt sie positiv ab.
In mehreren Fächern werden die Noten einer Schülerin (11 Jahre) im ersten Semester der Unterstufe rapide schlechter. Ihre Eltern berichten, dass sie „zuhause alles kann, und bei den Schularbeiten hat sie dann eine Blockade.“ Die Schülerin selbst ist beim Erstgespräch sehr verzweifelt, die Volksschullehrerin hat doch zur Familie gesagt, „du kannst ins Gymnasium gehen, alles ist ganz leicht für dich.“ Im Lern-Coaching baut sie mit einer für alle Anwesenden recht lustigen Übung ihre Blockade ab – dazu gehört ihrer Meinung nach ein imaginäres Pferd namens Lili, ein umgestürzter Baum auf dem ein Zwerg sitzt, und ein Weg, den man erst sehen kann, wenn man über den Baum gesprungen ist. In weiteren Einheiten, strategisch verteilt über das zweite Semester, werden spezielle Vorbereitungen für „besonders hohe Sprünge“ gemacht. Ergebnis: Sie gewinnt ihr Selbstvertrauen zurück, behält ihre Neugier und sammelt gute Noten. Ihren „Reitlehrer“ braucht sie seither nicht mehr.
Eine Studentin der Rechtswissenschaften hatte schon immer Prüfungsangst. Maturieren konnte sie nur mit Einnahme verschiedener Psychopharmaka, die sie auf keinen Fall mehr nehmen will. Seit Studienbeginn lernt sie wie verrückt, buchstäblich Tag und Nacht, trifft ihre Freunde nicht mehr, kein Kino, kein Geburtstagsfest. Jede Prüfung ist eine Qual. Hier ist ihre Perspektive nach dem Lern-Coaching: „Schon seit der Schulzeit hatte ich Schwierigkeiten größeren Lernstoff effizient zu bewältigen – es mangelte mir an Selbsteinschätzung und an der richtigen Lernstrategie. Nach etlichen erfolglosen Versuchen dieses Problem in den Griff zu bekommen, wurde ich auf das Lern-Coaching aufmerksam. Die lösungsorientierten Methoden ermöglichten mir schnell Schwächen zu erkennen, bzw. individuelle Wege und Mittel zu finden, die mich zum Ziel führen. Meine Lernprobleme haben sich seither ziemlich gebessert: Ich habe gerade wieder 2 Prüfungen bestanden und hatte während der Vorbereitung mehr freie Zeit für andere Dinge!”
Ablauf eines Lern-Coachings:
Erstgespräch (kostenlos):
Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) kommen gemeinsam mit einem oder beiden Elternteil/en zu mir in die Praxis. Bei unserem ersten Treffen lernen wir uns kennen, Sie schildern mir die Situation und alle Beteiligten finden heraus, ob wir miteinander an guten Lern- und Prüfungsergebnissen arbeiten wollen.
1. Termin:
Besprechung und Klärung der individuellen Ziele der Lernberatung. Gemeinsam finden wir die aktuellen Lernstrategien heraus, nehmen davon was funktioniert und bauen sie weiter aus. Je nach Situation planen wir kürzere oder längere Abstände zwischen den Treffen. Die Begleitperson(en) erfahren, was sie tun oder unterlassen können, um erfolgreiches Lernen zu unterstützen.
2. – ?. Termin:
Bei jedem weiteren Termin wird bearbeitet, was ansteht – immer mit dem Blick auf das vereinbarte Ziel. Wieviele Termine reichen werden, lässt sich nicht verallgemeinernd sagen. Bei Prüfungsangst reichen meist ein bis zwei Stunden, selten werden es drei. Wenn es darum geht innerhalb eines Semesters in zwei oder mehr Fächern das Ruder herumzureissen, vertraue ich der eigenen Einschätzung von SchülerInnen und StudentInnen. Sie wissen sehr gut, wieviele Einheiten in welchen Abständen für sie optimal sind.
Zum Lern-Coaching mitzubringen: Herz und Verstand, etwas Mut und den noch nicht verlorenen Humor. Häufige genannte Themen: Aufschieberitis, Null-Bock-Syndrom, Viel-Lernen-kein-Erfolg-Virus sowie die aus Übersee stammenden Erreger Abl-En-Kung und Prü-Fung-Sang-St.
Investition:
€ 96,- (inkl. 20% USt) je Einheit
Rufen Sie mich einfach an: +43 1 (0) 699 1 924 02 13
Sollte ich gerade nicht telefonieren können, schaffe ich meist einen Rückruf innerhalb von 24 Stunden.

